Heute

Stand der Technik bei Tiefbohrungen

Tiefbohrungen werden bisher mit konventionellen, drehenden Bohrverfahren abgeteuft – durch mechanisches Lösen und Abtragen des Gesteins mithilfe von Hartmetall-Bohrköpfen. Dabei muss mindestens die Druck- und teilweise auch die Scherspannung des Gesteins überwunden werden. 

Eine spezielle Flüssigkeit – die Bohrspülung – trägt das Bohrklein anschließend nach über Tage aus. Bei den zunehmenden Temperaturen (= ca. 100 Grad Celsius je 3.000 m Bohrtiefe) und der steigenden Härte bzw. dem physikalischen Druck im Gestein, steigt der Abrieb und Verschleiß am Bohrkopf exponentiell an. 

Durch den zunehmenden Verschleiß an den Bohrköpfen müssen diese ca. alle 25 Stunden gewechselt werden, was erhebliche zeitliche Verzögerungen (Stillstand und Roundtrips) und Blockaden im Bohrloch u.a. durch Metallreste verursacht.
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